Aktuelles

AUFFÜHRUNGEN BIS WEIHNACHTEN

★  Sonntag, 11. November, 18 - 18:30 h, Teilnahme am Martinsumzug mit Singen auf der Rathaustreppe mit dem Mittleren und Kleinen Chor:

★  Freitag, 30. November, 18 h, Lindenplatz: Eröffnung des Benzenickel-Basars mit dem Jugendchor und dem Mittleren Chor.

Samstag, 1. Dezember, 18 - 19 h, Evangelische Kirche: Adventsgeschichten mit Pfarrerin Alexandra Mager und dem Mittleren und Kleinen Chor

★  Samstag, 8. Dezember, 17- 17:45 h, Katholische Kirche: Musikalische Besinnung im Advent mit dem Vokalquartett Wegen Uns mit Lehrern der Musikschule und Pfarrer Arul Lourdu

 

Hier können Sie den Bericht zu unserem Frühlingskonzert von Frau Carmen Diemer-Stachel lesen:

Nußloch sucht ´nen Superstar

Über 100 Schüler der Musikschule Nußloch begeisterten bei musikalischer Castingshow in der Festhalle

Große Aufregung herrschte in der gut besuchten Festhalle. Die Musikschule Nußloch hatte zum ihrem jährlichen großen Konzert eingeladen. Eifrig wuselten die lustig und bunt gekleideten großen und kleinen Musiker und Sänger durch die Festhalle. Schnell wurde noch einmal eine Flötenstimme geprobt, die Bögen gespannt oder die Clownsnase zurechtgerückt. Endlich war es soweit und Musikschuldirektor Uwe Friedemann konnte die zahlreich erschienen Gäste begrüßen. Katharina Hommes, Lehrerin für Blockflöte, musikalische Früherziehung und Kindertanz hatte sich wieder eine nette Rahmengeschichte für diesen Nachmittag ausgedacht.
Für über 100 Kinder und Jugendliche zwischen vier und 18 Jahren gab es bei der Castingshow „Nußloch sucht ´nen Superstar“ die Gelegenheit ihre Talente unter Beweis zu stellen. Die Jury bestehend aus Jasmin, Josephine, Max und Niklas, die souverän durch das Programm führte, wollte so einiges anders machen als in den üblichen Castingshows. Zum einen sollten auch Gruppen auftreten dürfen, zum anderen sollte es fair zugehen. Sich über andere lustig machen oder gar beleidigen kam nicht in Frage. Die Gelegenheit bei diesem Wettbewerb mitmachen zu können, ergriffen sogleich die gerade in Nußloch gastierenden Artisten und Clowns. Ein Seiltänzerlied des kleinen Chores und der passende Seiltänzertanz der Kindergartenkinder kam gut an. Elegant balancierten die kleinen Seiltänzerinnen und –tänzer mit ihren bunten Schirmen über die Bänke. Die lustigen Clowns sorgten mit Gesang und Tanz für Heiterkeit. Auch Hexen und Zauberer hatten sich in der Festhalle eingefunden um zu singen, zu tanzen und gute Laune zu verbreiten. Begleitet wurden sie von den Blockflöten-, Geigen-, und Gitarrenschülern. Mit von der Partie war Friedemann am Flügel, der die zum Teil selbst komponierten Lieder und Zwischenspiele schwungvoll zum Besten gab und die Chöre leitete. Begleitet wurde er von Tom Traub und Schülern am Schlagzeug. Eine Kindergruppe spornte die Teilnehmer mit ihrem Lied „Nur Mut“ an. Dann hatte Stjerne Giesel, Klavier- und Gesangslehrerin an der Musikschule, ihren großen Auftritt als Annabel mit Nenas Hit „99 Luftballons“. Köstlich spielte sie die durchaus selbstbewusste, aber etwas schief singende Sängerin. Obwohl sich das Publikum begeistert zeigte, kam sie im Wettbewerb nicht weiter. Zum Trost sang der Kleine Chor „Lass doch den Kopf nicht hängen“. Der Mittlere Chor begeisterte mit dem alten Schlager „Schön ist es auf der Welt zu sein“ und der Große Chor rockte die Halle mit „We will rock you“ zu fetzigen E-Gitarrenklängen von Moritz Keller, Gitarrenlehrer an der Musikschule. Bei so vielen guten, mit Begeisterung und Engagement vorgetragenen Beiträgen fiel den Juroren die Wahl schwer. In der Zwischenzeit heizten die Nußlocher Cheerleaders mit ihrem temperamentvollen Tanz und ihren riesigen knallgelben Pompons kräftig ein. Begeistert klatschte das Publikum mit. Die Jury entschloss sich, alle Musiker zu Siegern zu küren, allen voran die Musik selbst. Das gemeinsame Musizieren sei doch am schönsten, fand sie. Am Ende standen alle Mitwirkenden noch einmal auf oder vor der Bühne und stimmen mit viel Freude und großer Begeisterung in „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani ein. Auch die Zuhörer klatschten und sangen mit. Am Ende spendeten sie den kleinen und großen Künstlern den wohlverdienten Applaus.